Im Herzen des elsässischen Weinbaugebietes ist ein Dorf angesiedelt, das weltweiten Ruhm genießt. Es gilt als das schönste Dorf der Region weit und breit, einer Region, der es an Schmuckstücken wahrlich nicht mangelt. Jahr für Jahr empfängt es über eine Million Besucher. Dieses Dorf, mit Namen RIQUEWIHR, ist eine ehemalige Festungsstadt aus dem frühen Mittelalter. Ein kleiner Edelstein, dem es gelungen ist, sein kulturhistorisches Erbe in einer Art und Weise zu bewahren, die noch dem blasiertesten Besucher Bewunderung abringt. Häuser im Renaissancestil aus Werkstein, Bürgerhäuser mit Holzfassaden, Türmchen, mittelalterliche Stadtmauern und Stadttore, jahrhundertealtes Kopfsteinpflaster, Herrensitze, volkstümliche Museen, charaktervolle Restaurants und Hotels… Seiner bevorzugten Tallage, inmitten von Weinbergen, verdankt Riquewihr den Namen „Perle des traditionellen Elsaß“. Hierbei nicht zu vergessen: Die vor 2.000 Jahren eingeführte Winzerkunst trägt weiterhin zum gediegenen Wohlstand einer Stadt bei, deren weitere Haupteinnahmequelle, wie könnte es anders sein, im Fremdenverkehr beruht.

 

Im Herzen des elsässischen Weinbaugebietes liegt RIQUEWIHR-la-BELLE (die Schönheit); im Innern der altehrwürdigen Stadtmauern dieser tausendjährigen Stadt finden Neugierige, Liebhaber alter Baukunst, romantische Seelen und Dichter und ganz einfach Menschen, die dem Andrang der belebten Hauptstraße zu entfliehen trachten, ganz zurückgezogen am Ende einer ausgesprochen malerischen Sackgasse, das TROTTHUS, ein Restaurant, das seinen Namen einem elsässischen Wort verdankt, das so viel bedeutet, wie „Kelterei“. Dies aus dem einfachen Grunde, weil einer der Säle dieses niedlichen Gebäudes um die altertümliche Kelterpresse angelegt ist. In dieser
Maschine wurden seinerzeit die Trauben gekeltert; diese altertümliche Maschine ist ein wunderschönes Andenken an die Zeit unserer Vorväter und die denkwürdige Weinlese dieser Epoche.
 

Das Gasthaus TROTTHUS bietet eine reichhaltige Auswahl an regionalen Spezialitäten mit einem ausgesprochen guten Preis-Leistungsverhältnis. Nur sehr wenige Restaurants im südlichen Elsaß können es mit diesem Restaurant in bezug auf die Exzellenz des „Flammekuchens“ aufnehmen. Vielmehr aber können nur wenige Restaurants im Elsaß es dem Trotthus von RIQUEWIHR in bezug auf Gemütlichkeit und Vielfältigkeit des gebotenen Rahmens gleich tun: Drei wunderschöne Säle, und der besondere Stolz, das altertümliche Kellergewölbe, dessen eine Wand nichts anderes ist, als die im Jahre 1291 durch den Grafen von Horbourg, des damaligen Herren von Riquewihr, erbaute Stadtmauer. Dieser absolut umwerfende Keller mit seiner natürlichen Klimatisierung eignet sich für den Empfang von Gruppen zwischen 30 und 50 Gästen, die das Beisammensein in angenehmer Frische, bei Gemütlichkeit und Diskretion schätzen. Dieser Keller mit seiner besonderen Akustik eignet sich besonders für das festliche Gastmahl bei Kerzenschein, mit Musik und Darbietungen, die einen Einblick in die tolldreisten Geschichten des Mittelalters geben.


Kaum ein paar Schritte vom „Cour des Juifs“ (dem „Judenhof“) und dem Eingang des „Tour des Voleurs“ (Turm der Diebe) entfernt, sticht das TROTTHUS schon von weitem durch sein schönes schmiedeeisernes Gasthausemblem hervor. Wenn man vor dem Dolder, dem sicherlich berühmtesten Monument von Riquewihr (am Oberen Ende der Hauptstraße„Rue Principale“) steht, braucht man lediglich rechter Hand in die „Rue des Juifs“ abbiegen,  und dieser Straße bis zum Ende zu folgen: Dort nimmt Sie das Personal des TROTTHUS mit Vergnügen in Empfang. Wenn Sie aber nähere Informationen wünschen, insbesondere in bezug auf die Organisation von Banketten mit Veranstaltungen, erhalten Sie diese bereitwillig unter der Rufnummer (00 33) 3 89 47 96 47.  Das TROTTHUS bietet seinen Besuchergruppen ebenfalls FÜHRUNGEn durch die Altstadt von Riquewihr; in Begleitung eines geübten Fremdenführers mit unwiderstehlichem Humor können Sie die ausgefallensten Aspekte dieser Winzerstadt besichtigen.

 
     

Daniel EHRET, Schriftsteller, Autor des Werkes „Drôles d’histoires d’Alsace“ (Komische Geschichten aus dem Elsaß) 1998, Verlag Editions Pierron.